Ò×½ÌÍø-±±¾©¼Ò½Ì
www.EduEE.com Ò×½ÌÍø-±±¾©¼Ò½ÌÇë¼Ò½ÌÈÈÏߣº010-51657802 51267892 62017292
½ÌÔ±µÇ¼ | ½ÌÔ±×¢²á
Ò×½ÌÍø-±±¾©¼Ò½ÌÍøÕ¾µØÍ¼¡¡Ò×½ÌÍø-±±¾©¼Ò½ÌÊղر¾Õ¾
Ò׽̲¥±¨

»¶Ó­Äú¹âÁÙÒ×½ÌÍø£¬¸Ðл´ó¼ÒÒ»Ö±ÒÔÀ´¶ÔÒ×½ÌÍø±±¾©¼Ò½ÌµÄ´óÁ¦Ö§³ÖºÍ¹Ø×¢£¡ÎÒÃǽ«½ß³ÏΪÄúÌṩ¸üÓÅÖʱã½ÝµÄ·þÎñ£¬´òÔì±±¾©µØÇøÇë¼Ò½Ì,×ö¼Ò½Ì,ÕҼҽ̵Ä×î¼Ñƽ̨£¬¾´ÇëÖµ磺010-51657802

µ±Ç°Î»ÖãºÊ×Ò³> ÍâÓïѧϰ > Die Hochschulen

Die Hochschulen

¡¾µã»÷Êý£º167 ¸üÐÂʱ¼ä£º2008-05-26¡¿


C: Herr Wellner, könnten wir uns heute ¨¹ber die Hochschulbildung
unterhalten? lch glaube, ich weiß jetzt genug ¨¹ber das Schulsystem und die Berufsausbildung.

D: Über diese Frage w¨¹rde ich gern mit Ihnen sprechen. Heutzutage wird von einem jungen Menschen viel verlangt. Er muß die immer fortschreitende Technik und neue Theorien beherrschen, denn die Zeit bleibt nicht stehen. Die Theorie und die moderne Technik entwickeln sich mit jedem Tag, immer wieder muß er Neues lernen. Deswegen wollen auch mehr und mehr junge Leute studieren-

C: Das kann man sich leicht denken. Welche Universität ist die älteste Universtät in Deutschland?

D: Die Universität Heidelberg, sie wurde im Jahre 1386 gegr¨¹ndet. Ihr folgten die Universität Leipzig (gegr¨¹ndet 1409) und die Universität Rostock (gegr¨¹ndet 14l9). Es gibt nat¨¹rlich auch ganz junge Universitäten; mehr als 20 sind erst nach 1960 gegr¨¹ndet worden.

C: Wie sah eine deutsche Universität in der alten Zeit aus?

D: Um diese Frage zu beantworten, muß ich einen kleinen geschichtlichen R¨¹ckblick geben- Wie gesagt, haben die deutschen Universitäten eine lange Geschichte hinter sich. Bis ins 17. Jahrhundert hatte eine traditionelle deutsche Universität etwa 200 Studenten in 3 Fakultäten, nämlich in der theologischen, der juristischen und der medizinischen Fakultät- lm Mittelalter muß der Student zuerst die alIgemeinbildenden Fächer - Grammatik, Thetorik, Dixalektik, Arithmetik, Geometrie, Musik, Astronornie - studieren. Diese Fächer wurden auch die Freien K¨¹nste genannt. Nach dem Studium dieser Fächer entschied er sich f¨¹r eine der oben genannten
Fakultäten,

C: Ein Freund von mir sagte, daß damals im Unterricht lateinisch gesprochen werden rnußte.

D: Das stimmt, aber nur bis ins 18. Jahrhundert.

C: Wie war es im 19. Jahrhundert?

D: Man begann im 19. Jahrhundert, Reformen durchzuf¨¹hren.Die Freien K¨¹nste wurden in der neuen philsophischen Fakultät zusammengefaßt. Was die Lehrmethod. betraf, so mußten die Studenten in Seminaren Referate halten und mit dem Professor und den anderen Studenten dar¨¹ber diskutieren.

C: Heute gibt es an den Universitäten aber sehr viel rnehr Fächer
als fr¨¹her. Wie kommt das?

D: Das Wissen wurde auf sehr vieIen Gebieten irnmer größer, vor allem auch in den Naturwissenschaften. Ein einzelner Gelehrter konnte nicht mehr alle Gebiete ¨¹bersehen. So kam es zu einer Aufteilung in Spezialgebiete, die dann zu eigenen Fächern an den Universitäten wurden. Neben der Lehre wurde dabei die Forschung immer wichtiger. Ich denke hier besonders an die im Jahre 1810 von Wilhelm von Humboldt geschaffene Reformuniversität Berlin, die lange Zeit den Charakter aller deutschen Universitäten geprägt hat.

C: Welche Merkmale hatte diese Universität in Berlin?

D: Die Hochschule Humboldtscher Prägung war vor allem eine Stätte zweckfreier wissenschaftlicher Lehre und Forschung und war auf eine kleine Elite eingestellt. Dieses Ideal geriet allmählich in immer größeren Widerspruch zu den Erfordernissen der rnodernen Industriegesellschaft, die die gleiche Bildungschancen f¨¹r alle schaffen möchte. Auch bedingt durch die Entwicklung der Wirtschaft wollen immer rnehr Leute an den Hochschulen studieren. So entstanden Technische Hochschulen, Pädagogische Hochschulen und x insbesondere in den 70er und 80er Jahren - Fachhochschulen.

C: Soll das bedeuten, daß aus den traditionellen Universitäten f¨¹r eine kleine Elite Hochschulen f¨¹r breite Schichten der Bevölkerung wurden?

D: So ist es. Man kann sagen, man bem¨¹ht sich um Chancen gleichheit.

C: Wissen Sie, wieviele Studenten jetzt an den deutschen Universitäten immatrikulliert sind?

D: 1, 83 Millionen.

C: Was versteht man unter dem Begriff,,Numerus clausus'? Darf
ich Sie um eine k¨¹rze Erläuterung bitten?'

D= Der große Andrang zu den Hochschlllen hat trotz bisherigem
Neu- und Ausbau der Hochschulen dazu gef¨¹hrt, daß f¨¹r gewisse Fächer, wie Medizin, Betriebswirtschaft, Informatik usw. eine Zulassungsbeschränkung eingef¨¹hrt werden mußte. Nur jeder dritte oder vierte Bewerber kann f¨¹r ein Studium in den Numerus clausus-Fachern so fort einen Studienplatz bekommen.

C: Werden den Studenten feste Studienplane empfohlen?

D: Ja, aber in der Gestaltung des Studiums sind die Studierenden
traditionell recht frei, vor allem in den sprachlichen und den historischen Fächern. F¨¹r viele Studiengänge werden zwar Studienpläne empfohlen, und es wird eine Zwischenpr¨¹fung verlangt, doch können die Studenten weitgehend selbst entscheiden, bei welchem Professor sie bestimrnte Pflichtveranstaltungen besuchen wollen, weil in vielen Fächern Parallelveranstaltungen angeboten werden- In den naturwissenschaftlichen Fächern gibt es schon seit langem feste Studienpläne.

C: Und das kann ich gut verstehen. Wie wird das Studium abgeschlossen?

D: Das Studiurn an den Hochschulen wird rnit der Diplompr¨¹fung, der Magisterpr¨¹fung oder rnit dern Staatsexamen abgeschlossen. Danach ist eine Promotion möglich.

C: Glauben Sie, daß die deutschen Universitäten einer Reform bed¨¹rfen? Sie sehen mich fragend an, ich will mich deutlicher ausdr¨¹cken. Gibt es Überlegungen hinsichtlich einer Hochschulreform?

D: Daran besteht kein Zweifel. Seit langem ist die Diskussion ¨¹ber
eine Reform des Studiums im Gänge, deren Ziel in erster Linie darin liegt, die Studienzeit zu verk¨¹rzen. Heute studiert ein Student bei uns ¨¹ber 14 Semester, also mehr als 7 Jahre an der Universität. Das ist auch im Vergleich zu anderen Ländern zu lang. Auch Lehrmethoden und Studieninhälte lassen viel zu w¨¹nschen ¨¹brig. Es wird Zeit, daß hier etwas geschieht. Ich begrUpe diese Reform, ich hoffe nur, da8 keine Studiengeb¨¹hren entrichtet werden mussen. Denn jetzt will man anfangen zu sparen, jetzt, wo kein Geld mehr da ist. lst das nicht paradox?

C: Ja, so ist das.

Vokabeln
theologisch ÉñѧµÄ
juristisch ·¨Ñ§µÄ
die Rhetorik ÐÞ´Çѧ£¬ÐÛ±çÊõ
die Dialektik Âß¼­Ñ§£¬±çÖ¤·¨
die Arithmetik ËãÊõ
die Geometrie ¼¸ºÎѧ
die Astronomie ÌìÎÄѧ
das Seminar -e ¿ÎÌÃÌÖÂÛ
die Reformuniversität ¸ÄÁ¼´óѧ£¬°ØÁֺ鱤´óѧ
die Prägung -en ÌØµã
zweckfrei Adj. ´¿µÄ
die Elite -n ¾«»ª£¬¼â×Ó
das Ideal Ñù°å£¬Ä£Ê½
die Bildungschance -n ÊܽÌÓýµÄ»ú»á
die Chancengleichheit -en »ú»á¾ùµÈ
immatrikulieren Vt. ×¢²á
der Andrang Ó¿Ïò
die Betriebswirtschaft ÆóÒµ¹ÜÀí
die Informatik ÐÅϢѧ
die Diplompräfung -en Àí¹¤¿Æ±ÏÒµ¿¼ÊÔ
die Magisterpröfung -en ÎĿƱÏÒµ¿¼ÊÔ£¬Ë¶Ê¿¿¼ÊÔ
das Staatsexamen - ¹ú¼Ò¿¼ÊÔ
die Promotion ÊÚÓ販ʿѧλ
hinsichtlich PrAp. (G) ÔÚ.....·½Ãæ
paradox Adj. ÆæÌ¸¹ÖÂÛµÄ

Erläuterungen
1. Das kann man sich leicht denken: ÕâºÜÈÝÒ×ÏëµÃµ½
2. die sieben freien Kunste: ÈËÎÄ¿ÆÑ§£¬ÆßÒÕ£¨°üÀ¨Óï·¨¡¢ÐÞ´Ç¡¢Âß¼­¡¢ËãÊõ¡¢¼¸ºÎ¡¢ÒôÀÖºÍÎÄѧ£©
3. was die Lehrmethode betraf (betrifft),...: ÖÁÓÚ½Ìѧ·½·¨
4. auf eine kleine Elite eingestellt sein: ÃæÏòÉÙÊý¼â×ÓÈ˲Å
5. zu etwas in immer größeren Widerspruch geraten: Óë¡­¡­·¢
ÉúÔ½À´Ô½´óµÄì¶Ü¡£
6. Numerus clausus: ÕÐÊÕÃû¶îÏÞÖÆ
7. Darf ich Sie um eine kleine Erläuterung bitten? ÎÒ¿ÉÒÔÇëÄú
¼òµ¥µØ½âÊÍÒ»ÏÂÂð£¿
8. Ich will mich deutlicher ausdrucken: ÎÒÏë±í´ïµÃÇå³þÒ»µã¡£
9. Daran besteht kein Zweifel: ¶Ô´ËºÁÎÞÒÉÎÊ¡£
1O. im Gange sein: ÕýÔÚ½øÐÐÖ®ÖÐ
11. Auch die Lehrmethoden und Studieninhalte lassen viel zu
w¨¹nschen ¨¹brig: ½Ìѧ·¨Óë½ÌѧÄÚÈÝÓдý¸Ä½ø
12. Studiengeb¨¹hren entrichten: ÊÕѧ·Ñ

203a

±¾Õ¾ËÑË÷

¡¡
[ÍÆ¼öÕ¾µã]£º Êýѧ¼Ò½Ì Ó¢Óï¼Ò½Ì °ÂÊý¼Ò½Ì ¸ÖÇÙ¼Ò½Ì ÃÀÊõ¼Ò½Ì ÈÕÓï¼Ò½Ì ¼Ò½Ì¸ßУ·ÖÀà ¼Ò½Ì¿ÆÄ¿·ÖÀà ÓïÎÄ¼Ò½Ì ÎïÀí¼Ò½Ì »¯Ñ§¼Ò½Ì ÒôÀÖ¼Ò½Ì Ó¢Óï¿ÚÓï¼Ò½Ì µÂÓï¼Ò½Ì ¼ÆËã»ú¼Ò½Ì Ó×¶ù¼Ò½Ì Сѧ¼Ò½Ì ³õÖÐ¼Ò½Ì ¸ßÖÐ¼Ò½Ì ¼Ò½ÌÇøÓò·ÖÀà